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KÜNSTLER-SOZIALKASSE  –  4,2 % VON MEINER LEISTUNG?


Eine seltsame und - wie so üblich - leise geduldete Praxis.

Die sogenannte Künstler-Sozialkasse geht auch bei meinen Kunden in einigen – sehr wenigen – Prüfungsfällen davon aus, dass Druck, Programmierung und Codierung abgabepflichtige (4,2 %) „künstlerische“ Tätigkeiten seien. Sofern die beauftragte Honorarsumme p.a. mehr als Euro 450,- (?) beträgt.

 

Dies führte bisher bei meinen Kunden noch zu keiner - mir gemeldeten – Abgaben-Nachzahlung an die Künstler-Sozialkasse in Höhe von 4,2% der an mich gezahlten Rechnung.

Dies auch obwohl Druck / Programmierer / Webentwicklung nicht einmal in der eigenen Abgabeliste unter

 

https://tinyurl.com/kuesozkas aufgeführt werden.

Ich selbst bin

•   nicht Mitglied und
•   beziehe keinerlei Leistungen der Künstler-Sozialkasse.

 

Grundsätzlich ist ja der Gedanke einer Künstler-Sozialkasse nicht verkehrt – nur wird der Künstlerbegriff eben bewusst und unsinnig weit gefasst. Erinnert ein wenig an das Selbstverständnis von IHK oder GEZ.

Selbstverständlich gibt es (auch bei mir) umfassende  Webprojekte in denen ein hoher künstlerischer Aufwand für UX-Design, Layout und Bildwelten betrieben wird.

Die meisten meiner Arbeiten bestehen aus Druckservice und bei der Homepageerstellung aus sogenannter CSS-Codierung, Scripting, Systemeinrichtung, Beratung, Projektmanagement, Toolintegration. Auch in vollständigen Relaunches oder Neuerstellungen von Webseiten beträgt der Anteil der kreativen Leistungen (Fachbegriff UX oder eben Webdesign) selten mehr als 25% der Gesamtleistung - warum also auf die Gesamtleistung prozentual abkassieren?

 

Es erscheint unsinnig, dass eine Instanz Gebühren auf meine Leistungen erhebt, bei Projekten

•   in denen nicht einmal ein Künstler anwesend war, oder
•   weil z.B. ein bestehendes Corporate Design (für das bestimmt schon mal jemand die Künstlersozialkasse
    bezahlt hat) verbessert wird
•   oder eine vom Kunden erstellte Webseite mit besserem Coding professionalisiert wird. 

 

Sie müssen ja auch nicht nochmals Grunderwerbssteuer bezahlen, weil Sie an Ihrem Haus eine Garage anbauen. Es gibt Rechtsstreitigkeiten, Musterklagen und betretenes Schweigen von Verantwortlichen.